Vorgeschichte

Tsunami-Hilfe

Einzige Straße zwischen den großen Küstenstädten Kalmunai und Batticaloa nach dem Tsunami.
The tsunami hit here with its full force

Am 26. Dezember 2004 verwüstet der Tsunami zahlreiche Küstenregionen Südost-Asiens, richtet verheerende Schäden an und fordert unzählige Menschenleben. In Sri Lanka trifft der Tsunami vor allem die Ostküste und die Süd- und Südwestküste.

Bereits im Februar 2005 leistet das erste Team von Homöopathen ohne Grenzen an der Ostküste in der Stadt Kalmunai, sowie in den Notunterkünften und Kinderheimen der Umgebung Katastrophenhilfe. Unsere Teams zu je zwei Homöopathen bleiben in der Regel 2-4 Wochen vor Ort, bis sie vom nächsten Team abgelöst werden.
Die Region ist besonders stark betroffen – in Kalmunai ist rund jeder Zehnte der einst 35000 Einwohner ums Leben gekommen. Es gibt kaum jemanden, der keine Verwandten, Freunde verloren hat. Viele Familien haben alles verloren, was sie besaßen. Die Menschen berichten von Ängsten, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Mutlosigkeit und vielen körperlichen Beschwerden.
Unsere Hilfe stößt auf großes Interesse. Der Bürgermeister, der Ampara District Secretary, das Government Homoeopathic Hospital, Welisara und das Bureau for Coastal Development bekräftigen, wie wichtig es ist, dass wir unsere Arbeit dort langfristig fortsetzen. Die Heimleiter der Kinderheime bestätigen uns, dass sich der Gesundheitszustand der Kinder und ihre psychische Verfassung deutlich verbessert hat. Viele Patienten können nach Beginn der Behandlung endlich wieder essen, schlafen, haben weniger Ängste und weniger oder gar keine Schmerzen mehr. Viele finden so wieder den Mut, sich ihrer Situation zu stellen und den Aufbau ihres Lebens erneut in Angriff zu nehmen.

Homöopathie ist in Sri Lanka zwar bekannt, es gibt jedoch im ganzen Land nur wenige Homöopathen, die oft nur über oberflächliche Kenntnisse verfügen. So beginnen wir frühzeitig mit der Planung von Homöopathie-Unterricht, damit unsere Arbeit langfristig von einheimischen Homöopathen fortgeführt werden kann.

(bitte lesen Sie weiter auf Seite 2 über die letzten Jahre des Bürgerkrieges)

Der Tsunami riss sie aus dem Schlaf

Fallaufnahme im September 2005
Eine junge Mutter kommt mit ihrer sechsjährigen Tochter in unsere Praxis in Sainthamarathu. Seit der Geburt der Tochter ist sie alleinerziehend, ihr Mann trennte sich von ihr, als sie schwanger war. Sie kommt wegen Sensibilitätsstörungen in den Beinen. Diese fühlen sich beidseitig taub an, besonders, wenn sie...

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Direkt nach dem Tsunami bauten die Menschen sich zum Schutz gegen die Sonne und als Rückzug vor den anderen Menschen rundum Zelte aus allem, was sich am Strand finden ließ.

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Wissenswertes zum Bürgerkrieg

Im Mai 2009 endet der über 25 Jahre andauernde Bürgerkrieg in Sri Lanka. Durch die Kampfhandlungen wurden im Norden der Insel über eine Viertel Million Menschen aus ihren Dörfern vertrieben. Viele von ihnen fanden sich ohne Fluchtmöglichkeit zwischen den Fronten eingeschlossen, als einziger noch offener Fluchtweg blieb oft nur der Weg über das...

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HOG: Projekte seit 1997 - Fotos, Filme und Dokumentationen:

Dschungel-Tour

Dr. De Zoysa (li) und Mag. Pharm. Robert Müntz (re) im Dschungel der Anuradhapura-Wälder.

Kinderheim nach dem Tsunami

Wohn- und Schlafraum in einem Waisenhaus im umkämpften Gebiet

Reistransport

Reis- Transport in Kalmunai- Stadt

Maruthamunai Oktober 2010

Pausengespräche beim Homöopathie-Seminar in Kalmunai

Ochsenkarren

Gelegentlich mischen sich traditionelle Ochsenkarren unter den modernen Verkehr.

Palugamam 2005

Waschtag: die Wäsche wird zum Trocknen auch einfach in den Sand gelegt

Pandiruppu Oktober 2010

Hindu- Junge hilft bei einer Putscha.

Taxisstand in Colombo

Threewheeler- (Tuc-Tuc-) Taxistand in Colombo

Palugamam Februar 2005

Wir sind im Kinderheim zum Essen eingeladen.

Pandiruppu Oktober 2010

Fischerboot mit Ausleger, typisch in Sri Lanka

Reisfeld

Reisfeld zwischen Ampara und Kalmunai

Jetavana Dagoba

Die größte Dagoba in der Tempelstadt Anuradhapura unter einem Gerüst aus Bambus, das alleine schon sehenswert ist.

Srilankischer Schnellimbiss

Unterwegs sind wir froh für vertrauenserweckende Verkaufsstellen, wo wir unseren Hunger und Durst stillen können. Unser Fahrer kennt die besten Plätze.

Fischernetz

Fischernetz am Strand von Hikkadua

Dr. Sellathurai

Dr. Sellathurai folgt den Ausführungen seines Kollegen Dr. De Zoysa.