Aktuelles

Februar 2012

Dieses 1000 Jahre-alte ayurvedisches Medizinbuch hat uns sehr beeindruckt. Die Schrift wurde in die Bambusblätter geritzt und eingefärbt.

Im Mai 2010 trafen unsere Projektleiterinnen Anne Christoph und Erdmute Erben sowie Matthias Strelow im Rahmen ihrer Projektreise den unter anderem für Homöopathie zuständigen Minister für Indigene Medizin, Mr. Piyasena Gamage. Mr. Gamage zeigte sich als Freund der Homöopathie, dem die Verbesserung der undurchsichtigen und teilweise recht desolaten Situation in Sri Lanka am Herzen lag.

Im November desselben Jahres jedoch wechselte für uns unvorhergesehen der Minister für Indigene Medizin. Ein Umstand, der zunächst niemand verunsicherte. Der neue Minister, Hon. Salinda Dissanayake, rief jedoch sehr lange das Homeopathic Council nicht zu einer neuen Arbeitsrunde ein. Das Homeopathic Council ist gemeinsam mit dem Minister zuständig für alle Fragen der Homöopathie in Sri Lanka.

Spätestens jedoch, als im Herbst 2011 ein äußerst homöopathie-kritischer Artikel in einer renommierten sri lankischen Zeitung erschien, wuchs sich bei unserem einheimischen Partner die Unsicherheit darüber, in welche Richtung sich die offizielle Linie entwickeln würde, zu massiven Befürchtungen aus. Gemeinsam beschlossen wir, die geplanten Projekte einzufrieren und abzuwarten, um nicht am Ende ein Verbot unserer Aktivitäten zu riskieren.

Als der Minister im November 2011 das Homeopathic Council zusammenrief, zeigte er sich zur allseitigen Erleichterung in der Tradition seines Vorgängers als Förderer der Homöopathie. Auf einer Informationsreise nach Indien zeigt er sich beeindruckt von den Berichten der Kliniken, den Behandlungserfolgen, Kostenbilanzen und Patientenzahlen. Wieder zu Hause kündigt er bei einem zweiten Treffen im Homeopathic Council grundlegende Änderungen in der näheren Zukunft der Homöopathie in Sri Lanka an. In Kooperation mit indischen Universitäten sollen in Zukunft fundierte Homöopathie-Ausbildungen für eine neue Generation sri lankischer Studenten angeboten werden. Und endlich dürfen Sewa Lanka und Dr. De Zoysa mit den geplanten homöopathischen Erste-Hilfe-Ausbildungen beginnen.

Wir freuen uns über die neue Entwicklung und bieten dafür gerne unsere Unterstützung an.

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Gesundheitsminister Sri Lankas nehmen am Weltkongress der Liga Medicorum teil

Laut einem Bericht in „Life Positive“ vom Januar 2012 nahm der neue Minister für Indigene Medizin, Hon. Salinda Dissanayake, gemeinsam mit dem Gesundheitsminister Hon. Shri Rao Narender Singh, zuständig auch für medizinische Ausbildung sowie weiteren hochrangigen Autoritäten Sri Lankas persönlich am Weltkongress der Liga Medicorum teil.

Diese hochkarätige Besetzung bedeutet mit Sicherheit eine große Wertschätzung der Homöopathie seitens der Regierung Sri Lankas, die Hoffnung gibt.  

Dezember 2011 - Zweieinhalb Jahre nach Ende des Bürgerkriegs

Das Ende des Bürgerkriegs im Mai 2009 wurde auf singhalesischer und auch auf tamilischer Seite mit großen Hoffnungen begrüßt. Inzwischen ist die Euphorie der Ernüchterung gewichen. Noch immer leben im Nordosten des Landes viele Menschen in Notunterkünften, Rücksiedlungsprogramme und Hausbau kommen nur schleppend voran. Auch die Versorgung mit Nahrungsmitteln zeigt sich für einen großen Teil der tamilischen Bevölkerung nach wie vor unzureichend und überteuert. 

Trotz Bemühen vieler Einzelner steht sich die Mehrheit der Tamilien und Singhalesen unverändert fremd gegenüber.

Ein Artikel der "Neuen Züricher Zeitung" vom 26. Oktober 2011 vermittelt einen Eindruck von der gegenwärtigen Stimmung zwischen den Bevölkerungsgruppen und der Situation der Tamilen im Nord- Osten Sri Lankas.

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Projekttreffen im August 2011

Projekttreffen im August 2011: Trotz der sehr ernsten Themen finden wir immer einen Grund zum Lachen!

Wie wird es in Sri Lanka weiter gehen? Nach der anfänglichen Euphorie über das Ende des Bürgerkrieges rücken die Probleme immer mehr ins Bewußtsein. Regelmäßig treffen wir uns in der Projektgruppe außerhalb der großen Mitgliederversammlungen unseres Vereins zur Aufgabenverteilung und weiteren konkreten Planung. Die Arbeit in einem Land wie Sri Lanka erfordert ein hohes Maß an Flexiblität.

HOG: Projekte seit 1997 - Fotos, Filme und Dokumentationen:

Dschungel-Tour

Dr. De Zoysa (li) und Mag. Pharm. Robert Müntz (re) im Dschungel der Anuradhapura-Wälder.

Kinderheim nach dem Tsunami

Wohn- und Schlafraum in einem Waisenhaus im umkämpften Gebiet

Reistransport

Reis- Transport in Kalmunai- Stadt

Maruthamunai Oktober 2010

Pausengespräche beim Homöopathie-Seminar in Kalmunai

Ochsenkarren

Gelegentlich mischen sich traditionelle Ochsenkarren unter den modernen Verkehr.

Palugamam 2005

Waschtag: die Wäsche wird zum Trocknen auch einfach in den Sand gelegt

Pandiruppu Oktober 2010

Hindu- Junge hilft bei einer Putscha.

Taxisstand in Colombo

Threewheeler- (Tuc-Tuc-) Taxistand in Colombo

Palugamam Februar 2005

Wir sind im Kinderheim zum Essen eingeladen.

Pandiruppu Oktober 2010

Fischerboot mit Ausleger, typisch in Sri Lanka

Reisfeld

Reisfeld zwischen Ampara und Kalmunai

Jetavana Dagoba

Die größte Dagoba in der Tempelstadt Anuradhapura unter einem Gerüst aus Bambus, das alleine schon sehenswert ist.

Srilankischer Schnellimbiss

Unterwegs sind wir froh für vertrauenserweckende Verkaufsstellen, wo wir unseren Hunger und Durst stillen können. Unser Fahrer kennt die besten Plätze.

Fischernetz

Fischernetz am Strand von Hikkadua

Dr. Sellathurai

Dr. Sellathurai folgt den Ausführungen seines Kollegen Dr. De Zoysa.