
Ausblick
Um einen Ausblick zu beschreiben, begeben wir uns auf die Ebene der Träume und Visionen, die dann im realen Leben vorbereitet, ausgeführt aber auch korrigiert werden.
Unser Projekt wurde und wird in La Paz immer mehr bekannt.
So lernten wir über eine unserer Schülerinnen die Geschäftsführerinnen der Organisation „Enlace“ kennen, einem Dachverband verschiedenster Projekte und NGO´s, die sich vor allem für die Belange der Indigenen im Amazonasgebiet in der Gegend von Beni engagieren.
Sie stellten einen weiteren Antrag bei HOG auf ein Ausbildungsprojekt im Amazonasgebiet. Durch diesen Antrag wird ein weiterer Samen der für die Ausbreitung der Homöopathie gelegt.
Folgende Bedingungen werden wir vorfinden:
Die halbjährliche Regenzeit, wird unsere Reise- und Einsatzmöglichkeiten auf ein halbes Jahr im Jahreskreis begrenzen.
Es erwartet uns ein kleines Volk indigener Amazonasbewohner, die Chiman sprechen, was für uns bedeutet, dass unsere Homöopathen im Einsatz gut spanisch sprechen können, um die Übersetzungen Spanisch-Chiman zu gewährleisten.
Im Gegenzug würden die Menschen dort uns gerne ihr Wissen über die Vielfalt der Heilpflanzen im Amazonasgebiet zur homöopathischen Nutzung zur Verfügung stellen.
Gewünscht ist eine Ausbildung in homöopathischer Notfallmedizin in einem kleinen Krankenhaus im Amazonasgebiet sowie die Ausbildung von Hebammen auf dem Land, die zum Teil nicht lesen oder schreiben können.
Hier wäre es wundervoll, von den Erfahrungen und der Arbeit der Keniagruppe von HOG profitieren zu können, die bereits ein Projekt mit Hebammen durchgeführt hat.
Unsere dreijährige Grundausbildung in La Paz wird 2012 zu Ende sein. Im Anschluss daran haben wir geplant, die zukünftige homöopathische Praxis in La Paz zweimal jährlich durch Supervision zu unterstützen.
So könnte ein Modell entstehen, bei dem bei späteren Reisen neben der Supervision in La Paz weitere Reisen mit SchülerInnen des dann abgeschlossenen Kurses in das Amazonasgebiet stattfinden. Die jetzigen SchülerInnen könnten sich dabei im Unterrichten üben und einige damit ihre zukünftige Lehrerausbildung langsam beginnen.
Nach Abschluss der jetzigen Ausbildung müsste eine neue Projektgruppe geschaffen werden und mit neuem Schwung in ein Anschlussprojekt starten.
Eine erste Erkundungsreise wird im September stattfinden, um die Bedingungen vor Ort auszukundschaften. Eine weitere Reise ist im April 2012 geplant, um erste Vereinbarungen zu treffen und um eventuell erste Notfallmittel vorzustellen.
Ob der Samen der Homöopathie in Bolivien weiterhin guten Boden findet und keimen wird, wird die Zukunft weisen. Wir sind zuversichtlich und werden uns den Anforderungen stellen.



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